Full Frontal hat uns gerade gezeigt, dass mit der Anti-BLM-Menge tatsächlich argumentiert werden kann

 Full Frontal hat uns das gerade gezeigt

Letzte Woche nahm Samantha Bee sie mit Frontal Mitarbeiter auf einem Roadtrip zur Republican National Convention in Cleveland, und diese Woche konnten wir sehen, wie das Innere des RNC für die Komikerin und ihr Autorenteam wirklich war. Bee hatte drei Korrespondenten vor der Kamera im RNC, die mit den Teilnehmern über heiße Themen wie die berühmt umstrittene Rhetorik des Kandidaten Donald Trump und sogar Black Lives Matter sprachen.


Frontal eigentlich machte das RNC Spaß

Frontal schloss die Show mit einem Segment über Black Lives Matter. Und was als peinliche Ansammlung republikanischer Wähler begann, die Black Lives Matter als eine dem KKK ähnliche Organisation verurteilten, verwandelte sich bald in einen überraschend zivilen Dialog zwischen ihnen Frontal Autorin Ashley Black und verschiedene RNC-Besucher. Black, eine schwarze Frau, sprach mit vielen Leuten beim RNC, die der BLM überraschend aufgeschlossen gegenüberstanden, obwohl sie die Bewegung anfangs schnell ablehnten. In einer Reihe von Interviews gelang Black das Unmögliche: Effizient mit Menschen zu kommunizieren, die ihre politischen Ansichten vielleicht nicht teilten.

Eine Frau, mit der sie sprach, brachte das Problem auf den Punkt: Sie wusste einfach nicht, wie man als weiße Frau über Rasse sprechen sollte, ohne jemanden zu beleidigen. Sie sagte, wenn sie über Afroamerikaner sprach, sei sie sich der Terminologie unsicher – sollte sie „Afroamerikaner“ oder „schwarz“ sagen? Angesichts der Menschen, die so viel Angst davor haben, das Gespräch überhaupt anzuschneiden, ist es da verwunderlich, dass so viele Menschen, meist nicht farbige Menschen, Schwierigkeiten haben, die Black-Lives-Matter-Bewegung zu verstehen?

Das Segment war nicht nur ein Exposé darüber, wie außer Kontrolle das „Wir gegen die“-Narrativ in der Politik geworden ist, es war auch ein subtiles Statement, das vielfältigere Stimmen in den Medien unterstützte. Wie Bee während des Segments in ihrem Voice-Over feststellte, schienen die Leute offener dafür zu sein, mehr über BLM zu erfahren, wenn sie mit einer echten schwarzen Person konfrontiert wurden, die die Fragen stellte. Ob es Ihnen gefällt oder nicht, Journalisten sind nicht völlig neutral, besonders in einem Interview-Setting, und das Frontal Segment ist ein perfektes Beispiel dafür, wie unterschiedliche Journalisten die Konversation nur verbessern können.

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